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by ttsI, however, have always felt that the ‘trickle-down’ theory is about as convincing as a former girlfriend’s hypothesis that getting a joint bank account would ‘spice up our love life’.
— Cityboy, p. 208
Tresen, Thesen, Temperamente
I, however, have always felt that the ‘trickle-down’ theory is about as convincing as a former girlfriend’s hypothesis that getting a joint bank account would ‘spice up our love life’.
— Cityboy, p. 208
Mir ist wirklich nicht klar, was genau an Florian Baums viel zitierten Antwortbrief Grund zum Schlecker bashing via Twitter, Blogs und Massenmedia liefert:
Weil jemand feststellt, dass Werbung funktionieren muss, und nicht die Bedürfnisse schöngeistiger Menschen befriedigen kann? Weil jemand feststellt, dass Marketer Produkte und Unternehmen bestimmten Zielgruppen zuordnen? Weil jemand seine linguistische Ausbildung nicht verleugnet? Weil jemand, wenn auch unüberlegt und naiv hinsichtlich der Konsequenz einer möglichen Veröffentlichung, das sagt, was nicht wenige denken?
Wenn ich beobachte, wie sehr sich ein bedeutender Teil der Gesellschaft durch das Distinktionsmerkmal “Bildung” darin versucht, sich von den sogenannten niederen Bildungsschichten abzuheben, und eben genau diese “Bildungselite” jetzt auf Betroffenheit macht, wird mir ganz schlecht!
Warum bin ich eigentlich der einzige mit big nasty zusammen aus meinem Freundeskreis, der die Facebook Seite “Guttenberg muss gehen” unterstützt?
Gefällt mir: Guttenberg muss gehen
“In dem autobiografischen Roman geht es um die Geschichte einer ungarischen Familie aus der serbischen Vojvodina, die in die Schweiz übersiedelt und (…)” // 3Sat.de
Hat jemand am Wochenende die Wiederholungen von älteren Switch Reloaded Folgen gesehen? Da wird die mittlerweile abgesetzte Sendung “Lesen!” von und mit Elke Heidenreich verarscht. Und zwar genau so, wie es das obige Zitat vermuten lässt. Sinngemäß: ‘Die Halbkroatin soundso mit katalonischen Wurzeln zieht in den Kastanienweg nach Gütersloh, um mit ihrem halb serbisch halb spanischen Ehemann…’ Scheiße, ich kann es leider nicht richtig wiedergeben, aber die Tendenz ist klar, oder? Könnt mich wegschießen..
Kann mir mal jemand die Panik vor einer Volkszählung erklären? Kann mir mal jemand die Panik vor Street View erklären? Kann mir irgendjemand mal erklären, warum wir uns im StudiVZ öffentlich über Gruppen bis auf’s Dümmste definieren, aber bei so einem Scheiß am Rad drehen?
Pure schwachsinnige Egozentrik ist das!
Warum bitte hat denn der Busfahrer seinen Job verloren? Da kommt der auf zugegebener Maßen etwas unkonventionelle Art und Weise seiner Aufsichtspflicht nach und wird dafür noch bestraft. Wenn der Junge bei einer Vollbremsung durch die Scheibe geflogen wäre, möchte ich nicht wissen, wem die Eltern Vorwürfe gemacht hätten.
Ein etwas gewagter Vergleich vielleicht, aber gesellschaftlich betrachtet, passt das doch ganz gut ins Bild. Was lernt denn der Junge daraus: Ich bin immer vorne, egal was ich mache. Das finde ich von der Sozialisation her betrachtet ehrlich gesagt fraglicher, als alle Shooter und Paintballfelder (<– ich war erst auf einem am Wochenende und fand’s genial) dieser Welt.
“Gute Leistungen von Mitarbeitern bringen Unternehmen voran. Gute Arbeit leisten Menschen aber nur dann, wenn sie Fehler machen dürfen, ohne gleich den Rausschmiss zu riskieren. Wer unter der ständigen Angst arbeitet, etwas falsch zu machen und am Pranger zu landen, der traut sich nichts oder schiebt den berühmten Dienst nach Vorschrift. Das wirft Unternehmen in ihrer Innovationskraft zurück und hinter Wettbewerber (…)”
[Sibylle Haas: "Gemobbt und ausgebrannt", sueddeutsche.de, Sonnabend 19. Dezember, 2009]
Der Kommentar von Sibylle Haas ist schon bemerkenswert. Immerhin bringt sie damit ihren eigenen Berufsstand in eine ziemliche Bredouille. Denn wenn das Jahr 2009 des politischen Journalismus etwas zu Tage gefördert hat, dann wohl die regelmäßige und ausgiebige Anprangerung vermeintlicher Fehltaten unserer Politiker. Da grenzt es doch fast schon an ein Wunder, dass in Deutschland überhaupt noch Politik betrieben wird.
Unabhängige journalistische Aufklärung ist ein wichtiges Gut demokratischer Verfassungen, das es zu pflegen gilt (Italien!). Ebenso sollten Journalisten allerdings auch ihren Berufsethos pflegen und objektive Aufklärung immer einer subjektiven Meinungsmache vorziehen.
Ganz unschuldig ist die politische Prominenz freilich nicht. Schließlich ist es sie selbst, die sich durch ihre vielfachen Auftritte in “politischen” Talks Shows und ihrem allgemeinen Hang zur medialen Omnipräsenz vom Wohlwollen der Medien abhängig macht. In diesem Sinne wünsche ich mir für das Jahr 2010 ein bisschen weniger “Dienstwagen” und ein bisschen mehr innovative Politik.
Sind sie nicht engagiert, unsere Studenten? Okay, ich selbst bin noch nie (freiwillig) für oder gegen irgendetwas auf die Straße gegangen oder habe für oder gegen irgendetwas öffentliche Plätze besetzt, aber abstraktes Kritisieren, ja das liegt mir. Und so muss ich abstrakt kritisieren, dass die Studentenproteste oder besser Studentenbeschwerden ähnlich inhaltsvoll sind, wie die Plakate eines für Frieden und überhaupt gegen Krieg demonstrierenden Grünenvorstadtaktionszirkels. Während letzterer wahrscheinlich nach Patschuli riecht, verbreiten erstere doch eher den Mief hormongeschwängerter Abiturenten auf der Suche nach der nächsten Freistunde.
Das heißt jetzt aber Vorlesung, merkt Euch das!
Jetzt bitte fliegt doch endlich noch mal zum Mond und dann noch bitte zum Mars. Am besten wäre es natürlich, wenn “Ihr” es noch während meiner Lebenszeit schafft. Ja, das wäre cool!
Und an alle Zweifler, Ignoranten und Bremser: Die Pyramiden finden jetzt auch alle total toll, obwohl sie reine Geldverschwendung, sinnlose Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und Auswuchs egozentrischer Selbstverherrlichung gewesen sind. Dann lasst uns wenigstens im Namen der Menschheit einen Monolithen auf dem Mars aufstellen. Da haben wir alle was davon!
Dass ich der NEON nichts abgewinnen kann, ist ja bekannt. Der Stern schmeißt jetzt einen weiteren Ableger auf den Markt. Nido ist Lebensbiographisch betrachtet der Nachfolger von NEON, also ein “Magazin, die moderne Eltern kleiner Kinder mit vielfältigen Themen und zeitgemäß anspricht.” [Warum im Zitat "die" und nicht "das" steht, weiß ich auch nicht // EDIT: Wurde zwischenzeitlich korrigiert.]
Und mit ein wenig Glück kreiert der Stern nach meinen “Familienjahren” wiederum Lebensbiographisch passend den Ableger EXIT – Zufrieden geschieden oder wahlweise für Oldschool-Lebensläufe die Noki – Endlich Kinderfrei. Danke Stern!
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