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Fernsehen,Film | 22. Oktober 2010

Die Sopranos — Made in America — Grandioses Ende

Gänsehaut…

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Fernsehen,Film | 1. Oktober 2010

Zwei Folgen “Die Sopranos” kann ich jetzt noch schauen und dann bin ich durch. Ich traue es der Serie zu, das Ende genauso beeindruckend zu gestalten, wie es Orsen Welles mit Citizen Kane in der letzten Szene gelungen ist. Genau dann erst weiß man, warum sich jede Minute vorher gelohnt hat. Das muss dann wohl ein cineastischer Orgasmus sein, letzterer kommt ja bekanntlich zum Schluß!

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Fernsehen | 15. Oktober 2009

Jedes Mal denke ich, dass es nie wieder so einen Film, nie wieder so eine Serie und nie wieder so einen Song geben wird. Jedes Mal aber werde ich eines Besseren belehrt. Diesmal sind es “Die Sopranos”.

Tatort I

Fernsehen | 15. Februar 2009

Da verbringt man ein ganz annehmbares Wochenende und anstatt sich von Miss Undercover II berieseln zu lassen, schaltet man doch wieder zum Tatort, und ist danach halbwegs desillusioniert. Das haben viele Tatorte ja gemein, selten bis gar nicht mehr jagt der coole Typ einfach nur den Bösewicht. Nein, vielmehr sind die Kommissare selbst oft problembehaftet und das private Drama vermischt sich regelmäßig mit dem beruflichen. Die Tendenz zum Antihelden ist aber keine Tatort-Erfindung, sondern in den letzten Jahren wesentliches Merkmal fast aller Krimis geworden. Allen voran natürlich der Skandinavischen, die bereits vom “Setting” her dazu einladen.

Der heutige Tatort “Neuland” spielt auf jeden Fall nicht in Frankfurt, sondern auf dem Land. Fritz Dellwo (Jörg Schüttauf) besucht dort seine “erste große Liebe”. Schuld sind Stadtenge, Burnout-Symptome und nicht zuletzt seine Erinnerungen an eben die junge Frau, die dort nun mit ihrem Mann und ihren Kinder auf einem Bauernhof lebt. Nach oben beschriebener Krimi-Didaktik ist natürlich klar, dass Fritz Dellwo keinen Landfrieden (vor-)findet, die Dörfler alle sehr sehr schlecht drauf sind, seine erste große Liebe sowieso ziemlich die Schnauze voll vom Landleben hat und zur Krönung auch noch in Dellwos Fall eine leidtragende Rolle spielt.

Wer romantische Vorstellungen vom Landleben hat und diese auch gerne behalten möchte, sollte sich diesen Tatort zumindest nicht anschauen. Danach ist man geprägt und will auf keinen Fall und niemals auf einem Bauernhof leben. Allerdings landet man mit dieser Denkweise im Tatort-Kosmos schnell in einer Sackgasse. Bereits nächste Woche könnte die Seuche “Stadt” zentrales Motiv des Tatorts sein. Das haben eben viele Tatorte so an sich, egal wo sie spielen, danach denkste immer nur “was ne scheiße”!

ARD Tagesschau (.de)

Fernsehen,Internet | 4. Februar 2009

Ein bisschen penetrant finde ich es ja schon, wenn in der ARD Tagesschau mit dem Hinweis auf weiterführende Informationen immer wieder auf Tagesschau.de verwiesen wird.

Gefangen im Netz

Fernsehen,Internet,Medien | 26. Januar 2009

So heißt eine Dokumentation aus dem Jahre 2007, die gestern Nacht auf dem ZDFinfokanal lief. Klar, es geht um die exzessive Nutzung von Medien, sei es das Fernsehen, das Internet oder Computerspiele, dies allerdings schwerpunktmäßig bei Jugendlichen.

Ich weiß nicht, ob Dr. Ehrlich heute mit Bloggen aufhört, weil er die Doku gestern gesehen hat. Eher nicht. Ich für meinen Teil bin mir allerdings relativ sicher, dass ich ruhig etwas weniger Zeit im Netz verbringe könnte. Das habe ich allerdings für mich selbst entschieden und basiert nicht auf irgendeiner gesellschaftlichen Definition, ab wie vielen Stunden im Netz oder vor dem PC von Suchtverhalten zu sprechen ist. Gerade da sehe ich allerdings großes Potential für Fehlinterpretationen.

Und zusätzlich sehe ich ein Problem darin, dass ausgerechnet die neueren Medien in letzter Zeit, wenn nicht immer, so doch zumindest recht oft, herhalten müssen, wenn Jugendlichen oder einer Erwachsenengeneration, die mit Computerspielen usw. selbstverständlich aufgewachsen ist, Suchtverhalten als eine Art Massenphänomen attestiert wird. Das erscheint mir doch eher Ergebnis einer Hysterie zu sein, zu vergleichen mit der vehement zugenommen Diagnose von ADS/ADHS oder auch Hochbegabung. Daran sind allerdings wirklich die Medien schuld, die alten!

Der Punkt ist, und darüber war sich zumindest der eine Protagonist der Dokumentation im Klaren (der älteste mit 17), dass die neuen Medien maximal ein anderes Ventil für Probleme sein können, aber niemals die Ursache. Wenn man dies so liest, wird wahrscheinlich jeder halbwegs intelligente Mensch diesem Zusammenhang zustimmen. Nur haben anscheinend die neuen Medien ihren ganz eigenen Reiz, den Reiz ihnen grundsätzlich eine Tendenz zum Negativem zuzuschreiben .

Niemand hätte vor 20 Jahren mit dem Kopf geschüttelt, wenn die Hauptbeschäftigung der pubertierenden Tochter darin besteht, nach Schulschluss regelmäßig und überaus exzessiv die Telefonrechnung der Familie zu sprengen. Das wurde zweifelsohne als “normal” betrachtet. Ja, vielleicht sogar als komisch, wenn sie es nicht tat. In der gestrigen Doku allerdings wurde ein junges Mädchen begleitet, dass nach Schulschluss weniger telefoniert, dafür aber vor allem am Rechner mit ihren Freunden kommuniziert. Es ist genau das Gleiche, nur eben ein anderes Medium. In meinen Augen also kein Grund, ihr Verhalten – so wie in der Doku geschehen – hinsichtlich psychologischer Aspekte in Frage zu stellen.

Es hat also durchaus den Anschein, dass eine Art romantisch verklärte Rückbesinnung auf alte Beschäftigungsformen der Jugendlichen sowie Erwachsenen dazu führt, bestimmten Medien automatisch positive Eigenschaften zuzuordnen. So erscheint mir aber eine Leseratte, die sich Nachmittags in ihr Zimmer zurückzieht, nicht viel besser auf das Leben vorbereitet, als das auf allen Kanälen agierende Kommunikationsmonster. Eher im Gegenteil. Ebenso Computerspiele. Was waren die Eltern seinerzeit stolz, wenn sich der Sohn stundenlang alleine beschäftigen konnte. Dies war nicht per se Ausdruck mangelnder Kommunikationsfähigkeit, sondern vielmehr Ausdruck seiner Fähigkeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Was früher eben der Technikbaukasten war, ist heute der Computer bzw. seine Nutzung. Und was von beiden nun wirklich sinnvoller ist, möchte ich nicht beantworten müssen. Ich bin mir aber sehr sicher, dass die Unterschiede gar nicht so groß sind, wie man auf den ersten Blick vielleicht meint. Der dreidimensionale Leveleditor fordert eben auch einiges an Denkvermögen.

Dieser Eintrag soll ganz sicher nicht Rechtfertigung jeglichen Nutzungsverhaltens neuer Medien sein, schon gar nicht meines eigenen. Ich hatte ja eingangs bereits etwas dazu erwähnt. Aber es sollte eben klar sein, dass sich etwaige Probleme ganz sicher nicht am Medium manifestieren, sondern ausschließlich in seinem Gebrauch. In diesem Sinne wechsel ich jetzt auch schnell vom Internet rüber zum Fernsehen. Die Simpsons begleiten mich schon mein halbes Leben. Und reichlich Fernsehen schauen die Leute schon seit vielen Jahren ohne großen Rechtfertigungsdruck.

Polylux und Katrin Bauernfeind

Fernsehen,Medien,Web 2.0 | 14. September 2007

Da habe ich heute Nacht also ein kleines TV-Highlight verpasst. Katrin hat den Sprung ins “richtige” Fernsehen geschafft. Sogar ins öffentlich-rechtliche. Wird es wiederholt? Hat es jemand aufgenommen?

Eigentlich dürfte es mich gar nicht wundern, dass ausgerechnet Katrin “Tita von Hardenberg” in Polylux vertritt. Ein besseres Format für Katrins Einstieg ins immer noch Bedeutendere kann ich mir kaum vorstellen. Eines hat sich aber dessen ungeachtet nicht verändert. Ein größeres Publikum als bei Ehrensenf erreicht sie auch dort nicht, leider.

[Update]
Kritik 1 (FAZ.NET)
Kritik 2 (sueddeutsche.de)

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