Frauen im Dienstleistungssektor

Leben | 6. Juli 2010

Ich weiß nicht warum, aber ich habe manchmal den Hang zu Frauen im Dienstleistungsektor. Nutten meine ich jetzt übrigens nicht, das wäre ja jetzt auch keine echte Überraschung. Also na ja, vielleicht doch. Immerhin gehört es zu den bestgehüteten Geheimnissen der Männerwelt, wie viele denn nun wirklich wenigstens einmal diese spezielle Dienstleistung in Anspruch genommen haben. Wie auch immer, das meine ich nicht.

Nee, ich meine zum Beispiel, dass ich mal in Holland war und mir nacheinander drei solcher Frikandellen von der Imbussbude geholt hab, nur weil die Verkäuferin so verdammt scharf war. Gut, Fresskicks hatte ich auch. Aber da gab es auch noch diese eine Bedienung in meiner Stammkneipe während der Studentenzeit, die ich immer sehr anziehend fand und mich bestimmt das ein oder andere Bier mehr über den Durst hat trinken lassen. Für Maslow wäre dieser minimal empirische Sachverhalt sicherlich eine klare Sache. Immerhin stehen ganz unten in seiner Bedürfnishierarchie ‘Nahrung’ und ‘Sexualität’ auf einer Stufe. Da sind Imbissbudentanten und Bier bringende Bardamen ja irgendwie ganz praktisch.

Aber wie verdammt noch mal passen da bitte Friseurinnen ins Bild? Derer sind mir nämlich gleich zwei in letzter Zeit begegnet, wobei ich es bei der einen zugegebener Maßen vorher nicht wusste. Vergessen wir also der empirischen Konsistenz wegen die letztere, bleibt immer noch die erste und das kann ich mir wirklich nicht erklären! Das Pascha-Motiv ist es ganz sicher nicht. Zumindest bin ich mir da ziemlich sicher, dass dies meine Ex-Freundinnen so bestätigen würden. Und mit der Bedürfnispyramide ließe es sich auch nur sehr mühsam erklären. Was ich aber brauche sind harte empirische Fakten. Dass sie einfach nur scharf ist, wäre ja zu einfach!

3 Kommentare »

  1. Menschen in der Dienstleistungsbranche sind, wenn sie gut sind, den Mitmenschen mehr zugeneigt, das bringt der Beruf mit sich. Nicht grundlos gelten Krankenschwestern und Friseurinnen in der Männerwelt als leichte Beute; sie sind im allgemeinen weniger distanziert als beispeilsweise Lehrerinnen, Chefsekretärinnen ober Buchhalterinnen, weil sie mehr “Körperkontakt” haben. Ob man erstere deshalb tatsächlich leichter flachlegen kann, sei mal dahingestellt, aber ich denke, dass diese “Zugewandtheit” schon eine gewisse Faszination erzeugt.

    Kommentar von Holger Ehrlich — 7. Juli 2010 @ 11:37
  2. Also die Haarwäsche der besagten Friseurin ist so mit das Ruppigste, was mir je untergekommen ist. Von Zuwendung mag ich da jetzt eher nicht sprechen. Das heißt jetzt aber nicht, dass ich Masochist bin ;-)

    Sonst hast Du im Grunde genommen nicht unrecht. Nur dass ich nie daran geglaubt habe, Frauen in diesen Berufen “leichter flachlegen” zu können. Gerade bei Bardamen steht man ja doch eher ganz unten auf der Liste der möglichen Kandidaten. Aber sicherlich stellt man es sich eher mal vor, schließlich verbringt ja schon Zeit im Friseurstuhl oder am Tresen!

    Kommentar von tts — 7. Juli 2010 @ 23:02
  3. Ich will dir nicht zu Nahe treten, aber vielleicht gibt es so eine Art Mutterkomplex der das erklären kann…

    Kommentar von annablume — 14. August 2010 @ 23:45

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