Zitat des Tages
Julian von eint.de macht sich so seine Gedanken zum Konsumverhalten der Web 2.0 Generation:
(…) Ich kommuniziere am liebsten über msn, icq, studivz; kenne das Wort Buchladen und Elektronikgeschäft höchstens noch von wikipedia und befrage beim Kauf eines neuen Deos lieber drei verschiedene Internetforen.
Das Web 2.0 Sammelalbum vermittelt u.a. einen wunderbaren Eindruck darüber, für welche Randgruppen man nicht alles eine Community basteln kann. Da erscheint eine Internetplattform für Leute mit Hyperhidrose doch schon greifbar nahe.
Wer sich jedoch wie ich mehr auf die angenehmen Dinge des Lebens konzentrieren möchte, kann ja mal bei verkostet.de (selbstverständlich im Sammelalbum gelistet) vorbeischauen. Dort kann man Weine suchen, empfehlen und bewerten.
Wein ist einfach: Er muß aus Frankreich sein, und in 98% aller Fälle gilt die Regel je teurer umso besser. Ausnahme: Bei Weinen, die über 300€ pro Flasche kosten, geht es mehr um Konsumphilosophie als um Qualität.
Ein neues Deo zu kaufen ist da schon viel schwieriger. ;-)
Schön, dass Du die Grenze erst bei 300 EUR ziehst. Dann weiß ich ja, was für Weine Du konsumierst, wenn Du mal wieder drüber bloggst :-D
In der Tat neige ich beim Wein zu einer gewissen Dekadenz. Glücklicherweise werden mir die “richtig teuren” Flaschen meist geschenkt. (Zu Weihnachten gab es eine Kiste 2000er Château Haut-Brion :-) )
Die absolute Krönung des Weines heißt übrigens schlicht Petrus; je nach Jahrgang kostet die Flasche zwischen 750€ und 3500€!
So, ich habe vorhin zwei Weißweine gekauft. Einen für 1,49 EUR und einen für 2,89 EUR :-D
Ich beneide Menschen, denen die preiswerten Weine schmecken. Allerdings wäre ich, gehörte ich dazu, vermutlich längst ein heruntergekommener Alkoholiker. Es hat auch Vorteile, sich den eigenen Geschmack nicht leisten zu können. ;-)
Echt ein guter Vorteil!
Aber was soll ich erst sagen? –> Mir schmeckt Bier, was es schon für 0,60 EUR gibt ;-)