Musik hören

Leben,Musik | 20. Oktober 2007

Eine junge Dame in der WG unter mir weist mich regelmäßig daraufhin, wenn meine Musik zu laut ist. Das passiert dann über ein Chat-Programm, auf face-to-face-Kommunikation verzichten wir in diesem Zusammenhang zumeist.

Vorhin meinte Sie, dass ich doch mal wenigstens die Bässe rausnehmen könnte. Ich habe hier Parkett im Altbau, die Anfrage mag also durchaus berechtigt sein. Dumm nur, wenn die ganze Musik nur aus Bässen besteht.
Oder schon mal bei drum’n'bass den Bass runtergedreht?

4 Kommentare »

  1. Jeder hört gern laut Musik. Ich am liebsten mit Kopfhörern. ;-)

    Kommentar von Matzito — 20. Oktober 2007 @ 21:01
  2. let’s get loud

    Kommentar von rogerrabbit — 21. Oktober 2007 @ 00:55
  3. mein netter untermirwohner beschwert sich bei mir auch regelmässig, wegen der musik oder weil wir über den flur laufen. wir haben ebenfalls altbau mit holzboden. ich habe die anlage jetzt auf ein holzraumteiler gestellt und den auf filz, das schwingt dann nicht so und überträgt auch die bässe weniger. (man kann musik nicht ohne bass hören!). jetzt müssen wir uns nur noch auf -10 kg runterhungern, dann dürfen wir auch wieder über den flur laufen.

    bassbumpern kann aber auch wirklich nerven. vor allem wenn man lesen oder einen film gucken will. das ist so ähnlich wie ein tropfender wasserhahn – man wartet immer auf den nächsten ekelhaft klingenden tropfen, der immer lauter fällt. und bei musik hofft man immer darauf, dass das letzte lied auch das letzte ist. diese 10 sekunden, bevor es weitergeht …

    aber ich bin auch schon 300 jahre älter als du. ich darf durchaus empfindlich sein! :)

    Kommentar von zoee — 21. Oktober 2007 @ 09:01
  4. Für Lautsprecher gibts Spikes (kennste bestimmt auch) und diese kann man auf Filz oder Kork stellen, wie zoe schon bemerkte. Das vermindert die unkontrollierte Bassverbreitung nach unten (häh?). Aber zum Glück können die Kellerratten sich nicht lautstark oder via Chatprogramm bei mir beschweren, denn sie zahlen ja auch keine Miete. An sich hat es aber nicht nur mit Holz oder Parkett zu tun. Generell liegt es denn an der Zwischendecke. Gute Schalldämmung erhält man durch pure Masse, d.h. ordentlich Stahlbeton. Oft sind es aber schlecht gedämmte Decken so, dass der Schall ungehindert nach unten dringen kann. Ideal ist eine gute Dämmung und eine gute Schallschluckung (oft durch luftige Materialien, wie Kork oder Filz, erreicht) die die Reflexion im Innern des Raumes vermindern. Aber Filz allein gibt noch keine gute Dämmung, gerade bei langwelligen Bässen, die durch alles dringen. Wenn deine untere Nachbarin den ganzen Tag zu Haus ist, hast du natürlich die A-Karte, denn dann kannst du leider nie laut Musik hören……huch, mal schauen, obs grad geklinget hat, denn meine Musik ist etwas laut und die Bässe überlagern alles ;)

    Kommentar von Schneebantu — 22. Oktober 2007 @ 15:30

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