Ich muss mal demonstrieren (gegen K. Beck)
Ein Freund von mir beschwert sich dann und wann über die “Arschlecken-Haltung” der heutigen Studentengeneration. Am Samstag monierte er z.B., dass er neben einigen Doktoranden einer der wenigen Studenten gewesen sei, die sich vor einiger Zeit per Demonstration gegen Studiengebühren aussprachen.
Zugegebenermaßen war auch ich damals nicht zugegen. Und das obwohl ich strikt gegen die Einführung von Studiengebühren war (bin). Dass das allerdings ein Zeichen hochschulpolitischen Desinteresses meinerseits gewesen ist, kann ich klar verneinen. Ganz im Gegenteil habe ich mich immerhin schon mal über den Bologna-Prozess ausgekotzt.
In den letzten Tagen verspüre ich allerdings das starke Bedürfnis, auch mal auf eine Demo zu gehen: eine Demo gegen Kurt Beck dem Sozialschreck!
Wenn (vornehmlich?) Geisteswissenschaftlicher gegen Studiengebühren auf die Straße gehen, sollte wenigstens die versammelte “Entourage” aller Wirtschaftsfakultäten Deutschlands gegen Kurt Beck und seine wohlfahrtsfeindlichen und abscheulich opportunistischen BauernWählerfängertätigkeiten demonstrieren. Vielleicht fällt im gleichen Atemzug sogar noch ein Schild wider die Pendlerpauschale ab.
Ein Hoch auf die vermeintliche Sozialpolitik der SPD!