Content für Tresenthesen II
Kaum höre ich auf zu bloggen, bekomme ich neue Lust zu schreiben. Meine Position ist allerdings auch eine ganz andere. Hatte ich mich vorher inhaltlich irgendwie schon eingeschränkt – wenn auch nach außen eher unsichtbar -, kann ich jetzt munter drauf loschreiben, ohne dass ich mir oder jemand anderen auf welche Art auch immer gerecht werden muss. Publizitätsprobleme (?) – mein Tipp: Hör einfach auf mit bloggen!
Heute also schon mal das Theme geändert, dafür noch keinen echten Schritt Richtung Inhalt getan. So ganz leicht ist das ja auch nicht. Immerhin ist der Domainname schon recht restriktiv, wenn auch nicht untauglich. Und eigentlich läuft das ja auch andersherum, nicht nur im Internet. Erst der Inhalt, dann die Verpackung.
Jules Idee ging mir auch schon mal durch den Kopf, also das einfach eine große Anzahl von Leuten hier bloggen könnte. Und bei dem Namen bieten sich “Kneipengeschichten” natürlich an, Erfahrungsberichte Anonymer Alkoholiker z.B. eher weniger. Würde man dem “thesen”-Teil der Domain mehr Bedeutung schenken, würden sich sicherlich noch ganz andere inhaltliche Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Bloggens ergeben. Ich habe schliesslich auch einiges geschrieben, was nicht im entferntesten mit einem “Tresen” zu tun hatte. Vielmehr entstand der Name an einem Kneipentresen, wo auch sonst.
Die andere Frage ist, wer hier überhaupt schreiben soll. Ich kenne eigentlich kaum jemanden der Blogs liest, geschweige denn einen eigenen schreibt, sofern wir mal Reisetagebücher ausser acht lassen, die zwar oft mit viel Text gesegnet sind, aber doch meist nur für nahe Bekannte, zu Erinnerung oder zum Angeben taugen. Und ob ich hier mir gänzlich unbekannte Personen publizieren lassen möchte, ist noch mal eine ganz andere Geschichte, zumindest auf der Ebene des Blogs.
Also was könnte es werden,
- Gemeinschaftblog
- Online-Community zwischen Flatrate-Party und Anti-Kater-Tipps
oder doch einfach nur (m)ein Blog?
Die Idee gefällt mir! – Bin Mal gespannt, was da kommt…
Ah, meine Gedanken rattern munter vor sich hin. Du könntest auch, das fiel mir beim Blick auf “Gemeinschaftsblog” ein, einfach auch mal Blogger zu Gastbeiträgen auffordern oder ähnliches. Oder eine feste Rubrik einrichten für Gastthemen. Oder kontroverse Thesen in den Raum werfen, die anderswo dann aufgegriffen werden. Oder oder oder … Die Idee, weiterzumachen, finde ich jedenfalls gewaltig löblich! :-)
das mit dem wiedersehen hat ja wunderbar und schnell geklappt! :)
die idee mit einer “gastrubrik” finde ich klasse!
Huch. Das ging ja fix.
Und was den Content angeht, schließe ich mich Jules mal an. Natürlich solltest Du auch selbst bloggen, aber wie wär’s mit einem bestimmten Tag, an dem ein anderer einen Gastbeitrag schreibt?
Verstehe deine Bedenken gegenüber Gastbloggern, aber ich denke, wenn die Messlatte hoch liegt wird es wenig bis keine Qualitätsprobleme geben.
Ne extra Rubrik wiederspricht dann wieder deinem Web 2.0 – Gedanken, oder?
Gastblogger gelegentlich ja, aber als Konzept finde ich das persönliche Blog des Einzelnen weitaus besser.
ahja, werde mal versuchen das “angeben” vorurteil zu entkraeften und auch qualitativ meinen blog auf schwung zu bringen…zumindest irgendwann mal ;-)
und hoffe natuerlich, dass du in irgendeiner art weitermachst…ein blog kann naemlich auch ne moeglichkeit darstellen in kontakt zu bleiben…
[...] Idee eines echten Gemeinschaftsblog halte ich für schwierig. Nicht unbedingt weil ich das Konzept eines Einzel-Blogs besser finden würde, sondern weil ich es für Tresenthesen.de momentan als weniger geeignet [...]