Werbeeinahmen mit Google Adsense und Co.

Medien, Werbung | 28. Juni 2007

In letzter Zeit habe ich mich mal damit beschäftigt, welche Möglichkeiten man im Internet hat mit privaten Seiten Geld zu verdienen.
Dabei ging es allerdings weniger um Tresenthesen.de, sondern viel mehr um meine anderen Seiten. Ich will hier keine Grundsatzdiskussion anzetteln, inwieweit es legitim ist, als “Ins Internet Schreiber” oder Blogger Werbeeinnahmen erzielen zu wollen. Letztendlich kann der Nutzer der jeweiligen Seiten ja entscheiden, ob er die “Empfehlungen” nutzt oder ob er das Internetangebot aufgrund penetranter Werbung gar meidet.

Kursorische Analyse

Am meisten Geld kann man anscheinend mit Seiten verdienen, die darüber schreiben, wie man mit Seiten Geld verdient!

Ehrensenfs Katrin geht

Fernsehen, Medien, Web 2.0 | 22. Juni 2007

Tschüß Katrin!

Die letzten Monate war ich ja nicht mehr so oft dabei, aber gefallen haben mir fast alle Sendungen, die ich gesehen habe. Sie bleibt den Medienjunkies aber erhalten, nur wechselt sie das Medium. Anscheinend hat das Fernsehen noch lange nicht seine Relevanz verloren, denn genau da wird Katrin wohl demnächst hingehen. Und wenn ich hier ständig von Katrin rede, heisst das nicht, dass ich sie irgendwie kennen würde. Nur im Internet da ist das halt so, Frau Bauernfeind wird sie erst im Fernsehen.

Und um mal beim Thema zu bleiben, hier noch schnell der…

Spieletipp.

Gastbeiträge | Schreiben für den Weltfrieden

Internes | 21. Juni 2007

Kann sich denn jemand von Euch vorstellen, hier Gastbeiträge zu veröffentlichen?

Falls jemand von Euch Interesse haben sollte, kann derjenige sich gerne per Email bei mir melden. Alle die mich kennen, sollten meine ja Email-Adresse ja haben. Die Kommentarfunktion kann natürlich auch benutzt werden, aber vielleicht möchte ja jemand unter einem Pseudonym schreiben?

Hier hatte ich ja bereits geschrieben, in welcher Thematik sich die Artikel bewegen könnte. Andere Vorschläge werden aber interessiert vernommen.

Legt man den Fokus auf “Thesen”würde sicherlich viel Stoff übrig bleiben, der nach meiner idealen Wunschvorstellung im Medien-, Politik- und Gesellschaftsbereich angesiedelt ist.

Atomkraft? Gerne!

Gesellschaft, Politik, Wirtschaft | 19. Juni 2007

Der aktuellen brand eins liegt ein Werbemagazin des Deutschen Atom Forum e.V. bei. Über die Seite Klimaschuetzer.de - dort kann das Magazin auch als PDF runtergeladen werden - kommuniziert der Verein die positiven Seiten und vor allem die Notwendigkeit der Atomkraft.

Atomkraft ist sicherlich kein Thema, welches sich in einem einzigen Blog-Eintrag abschließend beurteilen lässt. Nur schon mal soviel, ich sehe es eher so als so. Der gesellschaftliche Konsens, Atomkraft sei ja so schrecklich und unbedingt zu vermeiden, trübt in meinen Augen den Blick auf ein paar entscheidende Punkte. Und unterläge der gemeine Politiker nicht dem Median-Voter-Theorem, würde sich vielleicht auch der eine oder andere Realist mehr offenbaren.

Soweit sind wir allerdings noch nicht, und deshalb nutze ich die Gelegenheit ein paar Worte pro Atomkraft loszuwerden.
Die Freundschaft zwischen mir und der Atomkraft ist eine schon sehr lange. Vor einigen Jahren hörte ich einen Radiobeitrag über den damals heiß diskutierten Atomausstieg. Eine Meinung hat mich damals schon überzeugt. Deutschland war (und ist es wohl auch noch) führend in Forschung und Entwicklung von sicheren Atomkraftwerken. Ein Aufgabe dieses Industriezweiges hätte nicht nur den Verlust vieler Arbeitsplätze zur Folge, sondern würde auch bedeuten, dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass andere Länder auf unsere Atomtechnik zurückgreifen. Wenn wir also auf Atomkraft und damit auf den Forschungsstandort Deutschland verzichten, erhöhen wir die Gefahr, dass Atomkraftwerke gebaut werden, die nicht unbedingt unserem Sicherheitsempfinden entsprechen.

Auf den ersten Blick klingt diese Logik nicht eben fortschrittlich, wollen wir doch saubere Energie für alle und müssten somit nach diesem Credo auf jeden Fall aus der Atomkraft aussteigen. Nur im Falle der Atomkraft würde auch ein Vorpreschen Deutschlands - was sonst Grundvoraussetzung für globale Umweltvereinbarungen ist - nichts nutzen. Es gibt nämlich einen entscheidenden Zusammenhang zwischen Wohlstand und Energieverbrauch. Letzterer ist positiv mit ersterem korreliert. Und wollen wir zum Beispiel den Migrationsdruck der Dritten Welt auf die Erste Welt nicht erhöhen, müssen wir den entsprechenden Ländern die Chance auf mehr Wohlstand geben. Genau dafür braucht die Dritte Welt aber Energie, günstige Energie! Leider wird für den kommenden bzw. weiter steigenden Energiebedarf der 3. Welt Länder, Schwellenländer und Boomländer die Option Wind-, Sonnen- und Wasserkraft keine sein. Sie werden also Atomkraftwerke bauen, ob wir nun aussteigen oder nicht. Ich hoffe, dass es dann unsere Technik sein wird!

Bis jetzt wirkt die Argumentation vielleicht ein bisschen fadenscheinig, baut sie doch darauf, dass andere auch nicht verzichten werden (und können!), und wir deshalb weiterhin Atomkraft nutzen sollten. Der andere Ansatzpunkt ist die Frage nach der Alternative. Sie hiesse erst mal zurück in die Steinzeit, also verkürzt gesagt. Unser Energiebedarf, auch der deutsche, wird mittelfristig und langfristig ohne Atomstrom nicht gedeckt werden können. Ein Verzicht auf den Bayerischen Wald, dafür aber Felder und Wiesen mit Sonnenkollektoren und Windkrafträdern, würde uns wohl auch nur marginal weiter helfen. Der Migrationsdruck der Bayern auf den Rest Deutschlands wäre mir persönlich auch zu groß. Energieverzicht wäre die einzige Lösung! Hätten das einige in Heiligendamm verstanden, hätte der deutsche Staat einiges an Energie sparen können. Das aber nur am Rande. Nur wer lässt sich durch Energieverzicht im Konsum gerne einschränken? Wie auch immer die Frage in Diskussionsrunden beantwortet wird. Rein hypothetische Fragen lassen sich immer leicht weltverbesserisch beantworten. Ich aber habe gelernt ehrlich zu antworten und für mich steht fest, dass ich nur dann auf Energie verzichte, wenn mich dieser Umstand nicht in meinen gewohnten Konsummöglichkeiten einschränkt. Umweltschutz zu kommunizieren ist die eine Sache, ihn zu leben eine ganz andere!

Abschließend will ich aber noch betonen, dass mir ein Energieparadies ohne Atomkraft auch besser gefallen würde. Realismus, ganz und gar nicht Pessimismus, sagen mir aber, dass es wesentlich sinnvoller wäre, neben der Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien, auch Ressourcen in die Forschung und Entwicklung noch sicherer Atomkraftwerke zu stecken. Die Chance, anderen Ländern unsere Technik zur Verfügung stellen zu können, sollten wir uns nicht nehmen lassen. Des Weiteren wird - neben der Gefahr explodierender Atomwerke - die Endlagerung der Brennstäbe als größtes Umweltrisiko betrachtet. Dass wir allerdings nicht in der Lage sein sollen, die Brennstäbe für ausreichend lange Zeit im Erdboden verschwinden zu lassen, kann ich mir mein besten Willen nicht vorstellen!?

Wer mal Ruhe im Web 2.0 braucht - Alleinr

Web 2.0 | 18. Juni 2007

Wer langsam nicht mehr durchsieht, welche Web 2.0 Plattform gerade mal wieder total in ist, schaut einfach mal bei alleinr (natürlich beta) vorbei. Herrlich!

Ich für meinen Teil melde mich erst mal nirgendwo mehr an. Viel wichtiger ist doch, dass hier mal wieder was passiert. Deshalb werde ich wohl heute Abend wieder was schreiben, wenigstens was kleines.

Bis dahin
tts

Gemeinschaftsblogs, Gastautoren und Anderes

Internes | 7. Juni 2007

Erst mal vielen Dank für Eure Kommentare!

Die Idee eines echten Gemeinschaftsblog halte ich für schwierig. Nicht unbedingt weil ich das Konzept eines Einzel-Blogs besser finden würde, sondern weil ich es für Tresenthesen.de momentan als weniger geeignet sehe.

Optimaler Weise sollte in meinen Augen einem Gemeinschaftsblog eine gemeinsame Gründung voraus gehen. Will man nicht die zigtausendste “Eier legende Wollmilchsau” ins Netz stellen, sollte ein Gemeinschaftsblog auch in den Beiträgen aller einer gewissen Thematik folgen. Welche sollte es für Tresenthesen.de sein?
Auch die Motivation für jeden einzelnen auf der neu gegründeten Plattform zu publizieren ist eine ganz andere, wenn jeder Teilnehmer die gleichen Pflichten und Rechte an der Seite hat. Das fängt also bei den Domain- und Webspace-Kosten an und hört schliesslich bei möglichen Werbeeinnahmen auf.

Über ein bestimmtes Thema zu bloggen, mache ich auch schon an anderer Stelle. Meine dortigen Erfahrungen zeigen mir, wie schwierig es ist, andere dauerhaft an ein Projekt zu binden, das nicht von ihnen (mit-)gegründet wurde. Mal einen Artikel zu schreiben ist die eine Sache, regelmäßig zu veröffentlichen die andere. Schliesslich liefern die “Redakteure” - sofern sie denn mal aktiv sind - Content, der den Wert meiner Seite aufwertet, nicht den ihres eigenen Projekts. Ein gemeinsames Projekt allerdings würde solche möglichen Gründe für mangelnde Schreiblust umgehen. Und findet sich ein Team von Leuten für eine Neugründung, das über ein bestimmtes Thema bloggen möchte, wird Motivation sicherlich reichhaltig vorhanden sein.

Tresenthesen.de ist nun aber aus keiner gemeinsamen Gründung entstanden. Deshalb glaube ich auch nicht, dass sich Leute finden werden, die über einen längeren Zeitraum Lust haben, hier Beiträge zu veröffentlichen. Für eine Neuorientierung Richtung Gemeinschaftsblog sind die Rahmenbedingungen also nicht ideal.

Vielleicht wiegt das Wort “Gemeinschaftsblog” auch zu schwer. Immerhin kann ich mir sehr gut vorstellen, hier andere schreiben zu lassen. Womit wir dann bei den Gastautoren wären. Im Grunde genommen finde ich diese Möglichkeit sehr interessant. Nur über zwei Dinge stolpere ich dabei:

1. Welche Motivation könnte der Gastautor haben, auf Tresenthesen.de zu schreiben?

2. Über was soll der Gastautor schreiben?

Zu Eins: Tresenthesen.de besitzt keine große Reputation in der sogenannten Blogosphäre. Das Argument für diesen Blog zu schreiben, um zum Beispiel damit auf seinen eigenen Blog aufmerksam machen zu können, verschwindet im Nirwana der vielen tausend Blogs. Ein weiteres Argument könnte sein, dass Tresenthesen.de eine Thematik verfolgt, die für einige interessant ist, auf ihren eigenen Seiten aber keinerlei Bedeutung zukommt. Also wenn jemand täglich Kochrezepte bloggt, wäre eine geopolitische Abhandlung über die Mongolei an dieser Stelle sicherlich besser aufgehoben.
Schliesslich könnte sich vielleicht für den einen oder anderen an dieser Stelle die Möglichkeit bieten, auch mal eigene Texte oder Meinungen zu veröffentlichen, ohne eine eigene Seite oder einen eigenen Blog zu führen.

Zu Zwei: Die Geschichte von Tresenthesen.de wurde mit der Neuinstallation von Wordpress quasi gelöscht. Einige von Euch können sich vielleicht noch an meinen Schreibstil und eins/zwei Beiträge erinnern, aber für die Zukunft wäre Tresenthesen.de für vieles offen. Thematisch würde ich auch gar nicht so viele Vorgaben machen wollen. Das verdirbt nur den Spass. Ich würde es auf jeden Fall begrüßen, wenn der Gastautor über Dinge schreibt, mit denen er sich in seinem eigenen Blog üblicherweise nicht beschäftigt. Auch passen in meinen Augen Familiengeschichten, Reiseberichte (Heiligendamm momentan mal ausgenommen) oder allgemein hochspezialisierte Themen nicht hierher. Legt man den Fokus auf “Thesen”würde sicherlich viel Stoff übrig bleiben, der nach meiner idealen Wunschvorstellung im Medien-, Politik- und Gesellschaftsbereich angesiedelt ist.

Im Endeffekt wäre also die Öffnung des Blogs für Gastautoren ein tolle Möglichkeit Tresenthesen.de mit Leben zu füllen. Ich vermute aber andererseits, dass auf diese Art und Weise keine regelmäßige Aktualisierung des Blogs gegeben ist. Die Erstellung der Inhalte würde also weiterhin hauptsächlich bei mir liegen, und das wo ich vor ein paar Tagen doch aufhören wollte mit dem Bloggen.

Wie es genau weitergeht mit Tresenthesen.de muss ja auch gar nicht so schnell entschieden werden. Dieser Text kann durchaus als ernstes Gedankenspiel betrachtet werden, was dann möglicherweise daraus wird, kann immer noch etwas ganz anderes sein. Immerhin habe ich diesen Text verfasst, so ganz vorbei mit dem Bloggen kann es also bei mir (auch) noch nicht sein.

Solltet Ihr es wirklich bis hier unten geschafft haben, würde ich mich über Kommentare freuen!

Content für Tresenthesen II

Internes | 5. Juni 2007

Kaum höre ich auf zu bloggen, bekomme ich neue Lust zu schreiben. Meine Position ist allerdings auch eine ganz andere. Hatte ich mich vorher inhaltlich irgendwie schon eingeschränkt - wenn auch nach außen eher unsichtbar -, kann ich jetzt munter drauf loschreiben, ohne dass ich mir oder jemand anderen auf welche Art auch immer gerecht werden muss. Publizitätsprobleme (?) - mein Tipp: Hör einfach auf mit bloggen!

Heute also schon mal das Theme geändert, dafür noch keinen echten Schritt Richtung Inhalt getan. So ganz leicht ist das ja auch nicht. Immerhin ist der Domainname schon recht restriktiv, wenn auch nicht untauglich. Und eigentlich läuft das ja auch andersherum, nicht nur im Internet. Erst der Inhalt, dann die Verpackung.
Jules Idee ging mir auch schon mal durch den Kopf, also das einfach eine große Anzahl von Leuten hier bloggen könnte. Und bei dem Namen bieten sich “Kneipengeschichten” natürlich an, Erfahrungsberichte Anonymer Alkoholiker z.B. eher weniger. Würde man dem “thesen”-Teil der Domain mehr Bedeutung schenken, würden sich sicherlich noch ganz andere inhaltliche Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Bloggens ergeben. Ich habe schliesslich auch einiges geschrieben, was nicht im entferntesten mit einem “Tresen” zu tun hatte. Vielmehr entstand der Name an einem Kneipentresen, wo auch sonst.

Die andere Frage ist, wer hier überhaupt schreiben soll. Ich kenne eigentlich kaum jemanden der Blogs liest, geschweige denn einen eigenen schreibt, sofern wir mal Reisetagebücher ausser acht lassen, die zwar oft mit viel Text gesegnet sind, aber doch meist nur für nahe Bekannte, zu Erinnerung oder zum Angeben taugen. Und ob ich hier mir gänzlich unbekannte Personen publizieren lassen möchte, ist noch mal eine ganz andere Geschichte, zumindest auf der Ebene des Blogs.

Also was könnte es werden,

- Gemeinschaftblog
- Online-Community zwischen Flatrate-Party und Anti-Kater-Tipps

oder doch einfach nur (m)ein Blog?

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