Am Donnerstag hatte ich einen freien Tag vom Segeln und konnte Mittwochabend auf ein paar Bier gehen. Zum Lieblingsladen hat sich ja der Salon des Amateurs gemausert, den ich auch wieder zielsicher ansteuerte. Detlef Weinreich von Kreidler hat aufgelegt und wenn man so daher sitzt, geht man gleichzeitig auf musikalische Entdeckungsreise.
Das ist ja oft die Sache mit der Musik, es gibt so viele tolle Sachen, nur weiß man nichts davon. Folgendes vom Minimalavantgardisten Michael Nyman in Anlehnung an Mozarts Don Giovanni ursprünglich auf 7″ veröffentlichte Stück aus dem Jahr 1981 kenne ich jetzt auf jeden Fall!
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Kann mir mal jemand die Panik vor einer Volkszählung erklären? Kann mir mal jemand die Panik vor Street View erklären? Kann mir irgendjemand mal erklären, warum wir uns im StudiVZ öffentlich über Gruppen bis auf’s Dümmste definieren, aber bei so einem Scheiß am Rad drehen?
Pure schwachsinnige Egozentrik ist das!
Ich weiß nicht warum, aber ich habe manchmal den Hang zu Frauen im Dienstleistungsektor. Nutten meine ich jetzt übrigens nicht, das wäre ja jetzt auch keine echte Überraschung. Also na ja, vielleicht doch. Immerhin gehört es zu den bestgehüteten Geheimnissen der Männerwelt, wie viele denn nun wirklich wenigstens einmal diese spezielle Dienstleistung in Anspruch genommen haben. Wie auch immer, das meine ich nicht.
Nee, ich meine zum Beispiel, dass ich mal in Holland war und mir nacheinander drei solcher Frikandellen von der Imbussbude geholt hab, nur weil die Verkäuferin so verdammt scharf war. Gut, Fresskicks hatte ich auch. Aber da gab es auch noch diese eine Bedienung in meiner Stammkneipe während der Studentenzeit, die ich immer sehr anziehend fand und mich bestimmt das ein oder andere Bier mehr über den Durst hat trinken lassen. Für Maslow wäre dieser minimal empirische Sachverhalt sicherlich eine klare Sache. Immerhin stehen ganz unten in seiner Bedürfnishierarchie ‘Nahrung’ und ‘Sexualität’ auf einer Stufe. Da sind Imbissbudentanten und Bier bringende Bardamen ja irgendwie ganz praktisch.
Aber wie verdammt noch mal passen da bitte Friseurinnen ins Bild? Derer sind mir nämlich gleich zwei in letzter Zeit begegnet, wobei ich es bei der einen zugegebener Maßen vorher nicht wusste. Vergessen wir also der empirischen Konsistenz wegen die letztere, bleibt immer noch die erste und das kann ich mir wirklich nicht erklären! Das Pascha-Motiv ist es ganz sicher nicht. Zumindest bin ich mir da ziemlich sicher, dass dies meine Ex-Freundinnen so bestätigen würden. Und mit der Bedürfnispyramide ließe es sich auch nur sehr mühsam erklären. Was ich aber brauche sind harte empirische Fakten. Dass sie einfach nur scharf ist, wäre ja zu einfach!
Es müsste immer Musik da sein. Bei allem, was du machst. Und wenn es so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, müsste die Platte springen - und du hörst immer nur diesen einen Moment.
[Absolute Giganten]
Wer mich ein bisschen besser kennt, weiß um mein Apple seitiges Produktinteresse, das sich auch in mehreren Internetprojekten widerspiegelt. Tillmann Scheele führt auf maclites.de regelmäßig Interviews mit Apple Nutzern aus den verschiedensten beruflichen sowie privaten Mac affinen Bereichen durch.
Das mit mir geführte Interview könnt Ihr hier nachlesen.